Unser
Blog
Hier finden Sie Neuigkeiten rund um unseren Verein und unser inklusives Wohn- und Lebensprojekt MITTENDRIN
14.08.2026
Erster Termin auf unserer Baustelle!
Es geht voran...
Heute fand ein erster Termin auf unserer Baustelle statt. Auch wenn das Bild noch nicht ganz so spektakulär aussieht, ist dies ein absoluter Meilenstein für uns Freunde für´s Leben! Wir sind einen so weiten Weg gegangen, um zu diesem Punkt zu gelangen, um nur einige Stichpunkte zu nennen:
2012 das erste Treffen unserer Gruppe – damals noch ein Haufen Freunde, die sich aus dem Kindergarten oder aus der Therapie kannten – unter dem Arbeitstitel „Zukunftsprojekt“.
2016 Gründung des gemeinnützigen Vereins „Freunde für´s Leben e.V.“
2019 Teilnahme am Konzeptverfahren Neubaugebiet Hilgenfeld für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte der Stadt Frankfurt.
2024 Erteilung der Baugenehmigung.
…und nun, im August 2026, der erste Termin auf der Baustelle. Es fühlt sich unglaublich gut an, nun einen Ort zu haben, den man besuchen und an dem man SEHEN kann, wie das Projekt voranschreitet, nachdem es so, so lange nur auf dem Papier, in unseren Köpfen und vor allen in unseren Herzen existiert hat.
Wir freuen uns, Sie hier nun hoffentlich öfter mit Bildern über den Fortschritt auf der Baustelle erfreuen zu können, insbesondere ab dem Baubeginn im März 2027!
26.04.2026
Solidarität statt Sozialabbau!
Freunde für´s Leben unterstützen den Aufruf zum Protest
Am 26.04.2026 folgten die Freunde für´s Leben dem Aufruf verschiedener Organisationen zum Protest und nahmen am Demonstrationslauf von der Bockenheimer Warte bis in die Frankfurter Innenstadt teil. Die im Raum stehenden Kürzungen erfüllen uns mit großer Sorge. Fast alle unsere Kinder konnten bzw. können nur mit Unterstützung einer individuellen Teilhabeassistenz die (Regel-)Schule besuchen. Ein Wegfall der individuellen Teilhabeassistenzen wäre für viele Kinder mit umfassenden Behinderungen das Ende der Inklusion.
Auch soziale Teilhabe ist für Menschen mit Behinderung oft ausschließlich mit personeller Unterstützung möglich. Hier wie auch in anderen Lebensbereichen ist es von grundlegender Bedeutung, dass die Menschen selbst wählen können, welche Art von Hilfeleistungen sie benötigen, z.B. wie sie wohnen wollen.
Einschränkungen des Wunsch- und Wahlrechts sind tiefe Einschnitte in die Selbstbestimmtheit von Menschen mit Behinderung, für die viele Menschen so lange gekämpft haben. Auch mit den bestehenden Unterstützungsmöglichkeiten ist das Leben von Familien von Menschen mit Behinderung oft schwierig und vom Kampf für die Rechte, die Teilhabe und die Akzeptanz ihrer Angehörigen gekennzeichnet. Drastische Kürzungen sind für diese hoch belasteten Familien nicht tragbar.
Ankündigung zum ProtestSonntag, 26.4.2026 um 12 Uhr – Solidarität gegen den Sozialabbau!
Liebes Netzwerk,
es ist Zeit für Widerstand !
Die angekündigten Sparpläne der Bundesregierung in der Eingliederungshilfe sind ein Angriff auf Inklusion
und Teilhabe. Umsetzung von UN-BRK, Bundesteilhabegesetz und Barrierefreiheit? Teilhabe als Menschenrecht?
Alles kein Thema mehr!Ein aktuelles Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden enthüllt drastische Kürzungspläne
in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe. Hier ein paar Beispiele:
- Streichung von individuellen Teilhabeassistenzen in der Schule
- Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts (§8 SGB VI, §104 SGB IX)
- Befristung und Absenkung von Leistungen
- Pooling bei Leistungen zur sozialen Teilhabe wird zur Regel (betrifft z.B. Betreuungsleistungen im ambulanten Wohnen)
- Ausweitung ÖPNV-Nutzung statt Fahrtdienste (soll auch Fahrten zur Werkstätten für Menschen mit Behinderung betreffen)
- Verschiebung Rechtsanspruch Ganztagsbetreuung in der Schule (das betrifft alle Kinder mit und ohne Behinderung!)
Komplette Übersicht der Kürzungspläne hier„Nie wieder nur Satt, Sauber, Trocken und Still!“
Es ist Zeit, dass wir endlich laut werden!
Inklusion geht uns alle an, nicht nur die Menschen mit Behinderung.Werden die Sparpläne umgesetzt, verlieren Menschen mit Behinderung an Teilhabe – in Schule, Wohnen, Arbeit und Freizeitmit dramatischen Folgen auch für pflegende Eltern, Sorgeberechtigte und Angehörige von Kindern, Jugendlichenund Erwachsenen mit Behinderung.Eine Frankfurter Gruppe bereitet eine sehr kurzfristige Protestaktion in Kooperationen mit Vereinen, Verbänden und Institutionen vor,Das Netzwerk Inklusion Frankfurt ist mit dabei!Weitere Infos folgen morgen, bitte achtet auf unsere Mails und beteiligt Euch und teilt schon jetzt diese Ankündigung.Herzliche GrüßeFrauke Ackfeld
28.03.2026
Frohe Ostern!
Wir wünschen allen unsere Leserinnen und Lesern frohe Ostern und schöne erste Frühlingstage!
Ihre Freunde für´s Leben 🙂
28.03.2026
Obererbbauvertrag unterzeichnet!
Pünktlich zu den Osterferien gibt es gute Nachrichten zu verzeichnen: nach längerer Wartezeit erreichte uns die Information, dass der Obererbbauvertrag zwischen der ABG Frankfurt Holding und der Waisenhausstiftung unterzeichnet worden ist. In Kürze wird uns dann unser Untererbbauvertrag zugehen.
Wir freuen uns sehr darüber, dass dieser bedeutsame Meilenstein nun endlich geschafft ist!
09.03.2026
Paradiesvögel
Über die Mitarbeit in einem inklusiven Ensemble am Schauspiel Frankfurt
Dass Profi-Ensembles an großen Theaterhäusern häufig nicht mit ihrer Diversität in Bezug auf Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht der Schauspielenden glänzen können, das ist nun wirklich kein Geheimnis. Mit nur einem kurzen Blick wird deutlich: Die Mehrheit ist meist weiß und männlich. Im Theaterstück „Paradiesvögel“ von Martina Droste und dem Ensemble des Jungen Schauspiels (Spielzeit 25/26) findet dieses Problem Erwähnung. Tom Dieu hinterfragt, warum „so wenige Menschen im Rollstuhl auf der Bühne zu sehen sind oder Menschen mit Downsyndrom und so wenige Menschen mit Übergewicht?“ Ich selbst füge hinzu: „Warum sind es fast nur weiß-gelesene Menschen?“
Um sich diesen Vorwurf nicht machen lassen zu müssen und dem Facettenreichtum unserer Gesellschaft auch auf der Bühne gerecht zu werden, achtet Martina Droste (Leiterin des Jungen Schauspiel Frankfurt) gemeinsam mit ihren Kolleg*innen bei der Auswahl ihrer Ensembles ganz gezielt darauf, dass in jeder Spielzeit neu eine möglichst bunte Truppe die Bühne der Kammerspiele im Schauspiel Frankfurt betritt.
Im Ensemble „Paradiesvögel“, dem aktuellen Stück des Jungen Schauspiel Frankfurt, wurde uns Ensemblemitgliedern so die Möglichkeit geschenkt, mit Menschen gemeinsam zu arbeiten, denen wir ansonsten womöglich nie begegnet wären. Wir alle leben viel zu sehr in unserer „Bubble“, denken nicht oft genug über den Tellerrand hinaus, machen zu wenige Bekanntschaften.
Über meine Mitarbeit im Ensemble habe ich eine junge Frau kennengelernt, die aus der Ukraine geflohen ist, weil der Krieg ihre Heimat heimsucht. Moha, ein junger Mann aus Somalia, ist wegen Repression und Korruption, Gewalt und Ungerechtigkeit aus seinem Land geflohen, versucht jetzt, in Deutschland das heimische Gefühl zurückzugewinnen.
Besonders bedeutend ist für die „Freunde für’s Leben“ jedoch selbstverständlich, dass auch eine junge Frau mit Trisomie 21 sowie ein junger Mann im Rollstuhl leidenschaftlich am Theaterprojekt „Paradiesvögel“ mitgearbeitet haben.
Für mich war das eine unglaublich schöne Erfahrung. Klar, durch meine familiäre Situation habe ich mit meinem Bruder Leo bereits 18 Jahre Erfahrung im Zusammenleben mit einem Menschen mit Behinderung. Nun aber gemeinsam mit Menschen mit Einschränkungen und besonderen Bedürfnissen auf Augenhöhe an einem Theaterstück gearbeitet zu haben, ist für mich definitiv ein Highlight des Jahres. Das Junge Schauspiel zeigt, dass Inklusion möglich ist und bringt die Menschen mit Behinderung auf die Bühne. Natürlich wäre das Stück so nie zustande gekommen, wenn diese Menschen nicht auch selbst den Willen dazu hätten, schließlich beruht die Mitwirkung auf Freiwilligkeit. Livia Jarnagin und Adam Maslouhi treten mit viel Freude am Spiel auf. Sie beide verfolgen ihre Träume trotz ihrer Einschränkungen, drängen sich in die Nischen des Systems, das sie an vielen Stellen noch immer nicht aufnehmen will.
Und genau deshalb ist die Arbeit des Jungen Schauspiel Frankfurt so wichtig. Ein Sprachrohr der Gesellschaft war das Theater schon immer, zumindest im Idealfall. Mit Projekten wie „Paradiesvögel“ jedoch kommen nun auch die zu Wort, die noch immer häufig übersehen werden, nicht selten mit voller Absicht. Die, die sich ihren Platz in dieser Welt noch viel härter erkämpfen müssen als alle anderen. Die Menschen, die durch das Theater die Chance erfahren haben zu sagen: Hier bin ich! Seht mich! Schafft mir Raum!
Für ihren Mut, sich trotz ihrer Einschränkungen auf einer Bühne zu präsentieren und aus dem eigenen Leben zu berichten, bewundere ich alle Mitglieder des Ensembles zutiefst, insbesondere aber jene, die mit einer Behinderung leben. Es zeugt von Kampfgeist und von Stärke und es verdient Respekt.
Hier geht es zum Stück sowie den künftigen Terminen:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/paradiesvoegel/
Aufführungen in naher Zukunft:
18.03. 20 Uhr
25.04. 20 Uhr (Vorverkauf der Tickets ab dem 10.03.)
Weitere Termine werden im Laufe der Zeit auf die Webseite hochgeladen!
Text: Henri Köhlinger | Foto: C Felix Grünschloß
21.01.2026
Planungsvorstellung beim Architekten
Das war ein schöner Jahresstart für die Freunde für´s Leben bei der Planungsvorstellung bei unserem Architekten Heiko Messerschmidt von mo+ !
Gemeinsam haben wir uns auf den Plänen und am Beamer alle Bereiche unseres Hauses angeschaut und lebhaft über verschiedene Themen diskutiert: wo können die Autos der Pflegedienste halten? Kann man auch mit dem Rolli problemlos aus dem Gemeinschaftsraum nach hinten in den Garten fahren? Brauchen wir in allen Gartenbereichen Rasengitter, damit die Rollis nicht einsacken? Muss es oben bei der WG im ersten Stockwerk eine Abtrennung zum Treppenhaus geben, damit die flinkeren Läufer unter den Bewohner:innen dort keiner Sturzgefahr ausgesetzt sind? Sollen die Handläufe an den Laubengängen überall durchgängig sein, obwohl dies höhere Kosten verursacht und etwas Raum vom Laubengang wegnimmt?
Themen über Themen… aber es hat so viel Freude gemacht, diese zu besprechen, bringt es uns das Leben in unserem Haus doch schon so richtig nah.
Nun muss es „nur noch“ gebaut werden… Nach wie vor hoffen wir auf einen Baubeginn in diesem Jahr und halten Sie dazu hier auf dem Laufenden.
In jedem Fall danken wir Heiko für einen tollen, inspirierenden Abend und für seine Geduld, wenn bei wirklich jedem Thema deutlich wird, dass bei uns nichts „normgerecht“ ist und wir nie wirklich in eine „DIN“ passen 🙂
20.12.2025
Frohe Weihnachten und alles Gute für 2026!
…wünschen wir Freunde für´s Leben allen unseren Leserinnen und Lesern!
Wir schauen mit Spannung ins Neue Jahr in der Hoffnung auf den anvisierten Baubeginn 2026! Unser Januar ist bereits vollgestopft mit Terminen, so dass wir uns bis dahin erst einmal ganz bewusst eine Pause gönnen. Die Zeit zwischen den Jahren – die „stade (=stille) Zeit“, wie man in Bayern sagt – genießen, alle To do´s einmal liegen lassen und sich auf das konzentrieren, was zählt: Zeit für Familie und Freunde haben und für sich selbst. Draußen in der Natur sein, sich danach gemütlich zu Hause einkuscheln mit einem guten Buch. Gemeinsam lecker essen, kleine Ausflüge machen, nicht so durchgetaktet sein wie sonst. Wieder bei sich selbst ankommen.
Danach dann mit voller Kraft ins Jahr 2026 starten, das sicherlich aufregend werden wird, was unser inklusives generationenübergreifendes Wohn- und Lebensprojekt MITTENDRIN angeht! Wir werden Sie hier im Blog auf dem Laufenden halten.
Bis dahin Ihnen allen eine gute Zeit,
Ihre Freunde für´s Leben
28.09.2025
Von Anfang an bei der Planung dabei!
Inklusive Spiel- und Nachbarschaftsplätze im Hilgenfeld
Wenn Menschen mit Behinderung in bereits bestehende Strukturen „eingefügt“ werden, stoßen sie oft auf Vorbehalte oder Ablehnung. Nicht selten gibt es zahlreiche Vorurteile gegenüber „den Behinderten“, die sich da im eigenen Viertel breit machen. Die Menschen mit Behinderung müssen sich zudem so gut es geht mit der Infrastruktur und in dem Umfeld zurecht finden, das sie vorfinden, oftmals sind bestimmte Bereiche in der Nachbarschaft (Läden, U-Bahn-Station, Spielplätze…) für sie nicht zugänglich oder können von ihnen nicht oder nicht in vollem Umfang genutzt werden, da sie nicht barrierefrei sind. So kann es im schlimmsten Fall passieren, dass sich die Menschen mit Behinderung in ihrem eigenen Wohnumfeld – ihrem Zuhause – immer ein bisschen wie ein Fremdkörper fühlen.
Dies ist bei unserem inklusiven generationenübergreifenden Wohn- und Lebensprojekt MITTENDRIN glücklicherweise ganz anders: das Hilgenfeld ist ein innovatives Neubauquartier, und die Menschen mit Behinderung, die hier später einmal wohnen sollen, sind sozusagen „von der Stunde Null“ an dabei, können sich mit ihren Belangen einbringen und werden bei der Gesamtplanung „mitgedacht“. So auch bei der Planung des Grünflächenamtes, mit dem es vor Kurzem einen intensiven und sehr guten Austausch gab zum Thema inklusive Spiel- und Nachbarschaftsplätze im Hilgenfeld.
Denn unsere Menschen mit Behinderung sind begeisterte Nutzer von Spielplätzen, insbesondere vom Schaukeln können alle gar nicht genug bekommen (auf dem Foto sehen Sie z.B. die begeisterten Schaukler Leo und Julian, die zusammen schaukeln, seit sie zwei und vier Jahre alt sind. Heute sind sie 20 und 22 Jahre alt, aber die Freude am Schaukeln ist geblieben :-)). Aber auch Rolli-Karussells und Angebote mit Sand oder Wasser stehen hoch im Kurs. Viele Spielplätze machen es Menschen mit Behinderung jedoch ganz schön schwer: Rindenmulch auf dem Boden macht das Fahren mit dem Rolli zur Qual, hohe Klettergerüste und Balancierstangen können nicht genutzt werden, die Schaukeln sind für Jugendliche oder junge Erwachsene viel zu niedrig angebracht, die Tische zum Brotzeit machen sind nicht unterfahrbar.
Für uns Freunde für´s Leben ist es aber sehr wichtig, dass es für die Bewohner unseres Wohnprojektes Orte im Quartier Hilgenfeld geben wird, die sie regelmäßig ohne großen Aufwand – dafür mit umso größerer Freude – aufsuchen können. Und an denen Inklusion „passieren“ kann, indem alltägliche Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung stattfinden. Denn unsere Erfahrung ist, dass Inklusion leider nicht einfach so funktioniert, sondern durch gute Ideen, Planung und Organisation „angeschoben“ werden muss – dann aber für alle Beteiligten ein ganz großer Gewinn ist! Wir freuen uns daher riesig über den guten Draht zum Grünflächenamt und erste gemeinsam besprochene Ideen.
Attraktive inklusive Spiel- und Nachbarschaftsplätze machen kontinuierliche Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung in einem netten, entspannten Setting möglich, das kleine Plaudereien begünstigt und dem Abbau von Berührungsängsten dient. Wenn man sich vom Spielplatz her kennt, grüßt man sich auch im Supermarkt oder beim Bäcker, gewöhnt sich aneinander, wird langsam zu echten Nachbarn. Familien und vor allem Kinder, die die Menschen mit Behinderung regelmäßig auf dem Spiel- und Nachbarschaftsplatz sehen und sich nach und nach mit ihnen vertraut fühlen, wären dann auch viel eher bereit, zu Angeboten zu uns in unsere Hausgemeinschaft zu kommen. So kann Inklusion gelingen und aus dem reinen Nebeneinander ein echtes Miteinander werden!
Ende Oktober werden genauere Planungen vorliegen – wir sind schon sehr gespannt darauf!
02.07.2025
Sommerpause
Die Freunde für´s Leben verabschieden sich in die Sommerpause! Das Jahr ist bisher gut für uns gelaufen, und wir hoffen von Herzen, dass wir im Herbst auf die Zielgerade gehen können für den Baubeginn im Jahr 2026. Da wird noch einmal eine besonders anstrengende und intensive Zeit auf uns zukommen, aber natürlich auch eine, auf die wir seit vielen, vielen Jahren hinarbeiten und hinfiebern.
Darum heißt es in den Sommerferien noch einmal ordentlich Kraft schöpfen, um ausreichend Power für das zweite Halbjahr zu haben.
Ihnen allen, liebe Leserinnen und liebe Leser unseres Blogs, wünschen wir einen schönen Sommer zum „Seele-baumeln-lassen“ und zum Auftanken 🙂
Herzlichst,
Ihre Freunde für´s Leben – auf dem Weg in die Feriiiiieeeeeeeen!!!!!!
29.06.2025
"Lauf gegen Armut" in Schwalbach
Lennen und Papa Daniel geben alles!
29.06.2025
"Lauf gegen Armut" in Schwalbach
Jana und Marie haben es sogar aufs Siegertreppchen geschafft!!!
29.06.2025
"Lauf gegen Armut" in Schwalbach
Kollektives Schwitzen an der Startlinie
29.06.2025
"Lauf gegen Armut" in Schwalbach
Strahlende Gesichter beim Zieleinlauf
29.06.2025
"Lauf gegen Armut" in Schwalbach
...bei jedem Wetter dabei!
Letztes Jahr haben wir dem Regen getrotzt, in diesem Jahr der Hitze! Aber egal bei welchem Wetter: nichts hält die Freunde für´s Leben davon ab, die Handicap-Strecke des „Laufs gegen Armut“ in Schwalbach zu „rocken“!
Die tollen neuen FfL-Sweatshirtjacken, die wir vom Veranstalter im letzten Jahr gesponsert bekommen hatten, konnten wir bei über 30 Grad zwar leider nicht vorführen, aber in unseren FfL-Shirts und den leuchtend orangenen und türkisen FfL-Basecaps waren wir trotzdem als Gruppe gut zu erkennen. Schon vor dem Start waren alle total verschwitzt, der guten Stimmung hat das aber keinen Abbruch getan. Vom Publikum angefeuert, liefen wir alle gemeinsam über die Startlinie, ob zu Fuß, im Rolli, mit dem Reha-Bike oder dem Rollator: immer ein toller Moment für alle Teilnehmenden und ein ganz intensives Gruppengefühl!!!
Den ersten Teil der Strecke mussten wir etwas bergauf in praller Hitze laufen, danach ging es herrlich angenehm im Schatten am Bach entlang weiter. Das absolute Highlight ist natürlich immer der Zieleinlauf und der Erhalt der Medaille. Wir Familien sind sehr berührt darüber, wie stolz und glücklich unsere Jugendlichen mit Behinderung in diesem Moment immer sind – aber auch schon während des Laufs, da sie es viel weniger als andere Kinder und Jugendliche gewohnt sind, angespornt, bejubelt und beklatscht zu werden, eben einfach einmal positiv im Mittelpunkt zu stehen. Das tut einfach richtig gut und hallt lange nach. Dieses Gefühl sieht man auf allen Fotos, die wir gemacht haben: lauter strahlende, glückliche Gesichter!
Nach dem Lauf hieß es erst einmal ausruhen (im extra für uns aufgebauten FfL-Pavillon!) und natürlich trinken, trinken, trinken… Das gesellige Beisammensein am Grill- und Kuchenbuffet hat den Event wunderbar abgerundet.
Wie auch im letzten Jahr hat es uns besonders beeindruckt, mit wieviel Herzblut dieser Lauf von den Organisatoren vorbereitet und durchgeführt wird und wie sehr gerade die Menschen mit Behinderung hier willkommen sind.
Danke, lieber TGS Schwalbach, für dieses wunderbare Angebot – 2026 sind wir wieder dabei, denn der „Lauf gegen Armut“ ist nun ein fester Bestandteil unseres FfL-Veranstaltungskalenders, den wir nicht mehr missen wollen!
03.04.2025
Und hier noch unser Ostergeschenk...