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Blog

Hier finden Sie Neuigkeiten rund um unseren Verein und unser inklusives Wohn- und Lebensprojekt MITTENDRIN


19.09.2021

Den Herbst begrüßen

FfL-Familientreffen September 2021

Am 19.09. war es wieder einmal so weit: das zweite Freunde-für´s-Leben-Familientreffen im Jahr 2021 stand an! Nach unserem erfolgreichen Alpaka-Trekking-Event im August trafen wir uns dieses Mal auf Gut Hausen, dem wunderschönen Anwesen des Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V. Hier gibt es mit ganz viel Platz mitten in der Natur, einer großen Remise, zahlreichen Schaukeln und einer großen Anzahl von tollen Fahrzeugen (Riesen-Kettcars & Co.) einfach alles, was es für ein wunderbares Fest braucht.  Mit leckeren selbst gebackenen Kuchen und Gebäck war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Und von Familientreffen zu Familientreffen  spüren wir, dass unser Konzept tatsächlich aufgeht: wir wachsen immer mehr zusammen, tauchen tiefer in die jeweiligen Familiengeschichten der anderen ein und sind immer näher „aneinander dran“. Besonders schön ist das an den Kindern zu sehen, die mit jedem Mal vertrauter miteinander werden, sich schon im Vorfeld aufeinander und auf die gemeinsame Zeit bei den FfL-Events freuen. Und an den Geschwisterkindern, die mit den Geschwistern der anderen Kinder und Jugendlichen mittlerweile so souverän und familiär umgehen wie mit den eigenen Geschwistern mit Behinderung. Denn letztendlich macht ja nur das Fremde Angst – wenn man jemanden richtig kennen lernt, ist es eben nicht mehr nur eine Person mit Behinderung, die so anders ist und einen so unsicher werden lässt, wie man sich „richtig“ verhalten soll, sondern dann ist es einfach „die Jana“, „der Lorenz“ oder „die Marie“. Die Behinderung ist dann nur noch eines von ganz vielen Kennzeichen dieses Menschen und überlagert in der Wahrnehmung nicht mehr alles andere.

Diese schöne Erfahrung wollen wir mit in „unser“ neues Stadtviertel, das Hilgenfeld, nehmen und dort mit unseren Nachbarinnen und Nachbarn teilen. Denn nur durch aktiv geschaffene Begegnungsmöglichkeiten, gemeinsam verbrachte Zeit, kontinuierliche Berührungspunkte im Alltag geht die Scheu vor Menschen, die „anders“ sind, verloren. Das kann man nicht theoretisch erarbeiten. Das muss man tagtäglich leben.

Ja, manchmal ist das etwas anstrengend. Aber belohnt wird man durch die Erkenntnis, wie viele potentielle Freundinnen und Freunde man verpassen würde, wenn man sich niemals aus der eigenen Komfortzone herauswagen würde. Und mit diesem Wissen sind unsere Kinder schon jetzt vielen Erwachsenen meilenweit voraus.

 

 

14.07.2021

Sommerpause

...dringend benötigt!

Die Freunde für´s Leben verabschieden sich in die lang ersehnte und dringend benötigte Sommerpause.

Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in den letzten Monaten trotz Corona und den damit verbundenen unzähligen Schwierigkeiten viel erreicht haben und unser inklusives, generationenübergreifendes Wohn- und Lebensprojekt MITTENDRIN weiter vorwärts bringen konnten.

Ein wirkliches Highlight war unser kürzliches Treffen zur Besprechung der Architektenpläne. Was 2012 bei einem allerersten Treffen mit einer ganz vagen Vision begann, sich 2016 mit der Vereinsgründung des gemeinnützigen „Freunde für´s Leben e.V.“ festigte und mit der erfolgreichen Absolvierung des Konzeptverfahrens Neubaugebiet Hilgenfeld für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte der Stadt Frankfurt 2019 eine konkrete Richtung bekam, hat nun plötzlich eine ganz handfeste Gestalt angenommen. Schwarz auf weiß war da UNSER Haus auf den Plänen zu sehen, und es konnte über Details wie Fensterhöhen, Zimmergrößen und Gestaltung der Außenbereiche diskutiert werden.

Das war wunderschön und berührend und hat uns allen sehr, sehr gut getan. Auch wenn der Hauptteil der Arbeit natürlich immer noch vor uns liegt.

Aber jetzt wollen wir erst einmal die Flügel ausbreiten und gen Urlaub starten. In den Tag hineinleben, stundenlang im ausgeleierten Schlafanzug am Frühstückstisch sitzen, die Füße in einen Bach hängen und die Seele baumeln lassen und alles in allem: ein bisschen aus der Zeit fallen…

Auch Ihnen wünschen wir, dass Ihre Sommerferien gelingen und voller schöner Momente sein mögen, die Sie ganz fest in sich einschließen und gedanklich gezielt herausholen können, wenn Sie im Herbst oder Winter einmal der fade Alltag ganz besonders piesackt.

Herzlichst,

Ihre Freunde für´s Leben!

27.06.2021

Die Liebe geht durch den Magen...

Max und Papa Michael freunden sich mit einem Alpaka an – das Heu hilft deutlich bei der Kontaktaufnahme 🙂

27.06.2021

Ab durch den Wald...

Unser Lebensmotto MITTENDRIN gilt auch beim Alpaka-Trekking: hier kann wirklich jede und jeder mitmachen. Voller Stolz führen unsere Kinder und Jugendlichen die großen Tiere durch den Wald und sind durch die Verantwortung danach auch selbst alle ein bisschen „gewachsen“….

27.06.2021

Marie hat die Zügel in der Hand

Marie strahlt: Papa Laurent schiebt, während sie die Verantwortung für das große Lama an ihrer Seite hat und es vorsichtig durch den Wald führt. Schon im letzten Jahr hatte sich Marie ganz besonders in die Kamele der „Kisselmühle“ verliebt und diese ganz ohne Angst gestreichelt, so dass in diesem Jahr die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit allen Tieren groß war!

27.6.2021

Happy Birthday, liebe Brigitte!

Unser Vereinsmitglied Brigitte feierte ihren runden Geburtstag inmitten von Lamas und Alpakas

27.06.2021

Freunde für´s Leben e.V. goes Alpaka

Erstes großes Familientreffen 2021

Endlich!!!!! Nach Monaten der Corona-bedingten Distanz, der Videokonferenzen und Online-Mitgliederversammlungen das erste „richtige“ und „echte“ Treffen der Freunde für´s Leben nach fast über einem Jahr – war das schön!

Mit 38 Personen (fast der gesamte Verein war – vollständig geimpft oder getestet – präsent) ging es auch in diesem Jahr wieder zum Alpaka-Trekking ins Rheingau – ein Event, der bereits seit Langem mit großer Vorfreude erwartet wurde. Und diesmal gab es sogar noch ein Sahnehäubchen: unser Vereinsmitglied Brigitte feierte an diesem Tag ihren 50. Geburtstag!

Das Wetter war – trotz vorheriger wenig einladender Wettervorhersage (Starkregen, Unwetter-Gefahr, Hagel…) – perfekt, die Stimmung sowieso, und so ging es nach der begeisterten Begrüßung gleich auf die Weide, wo die flauschigen Lamas und Alpakas mit Hingabe geknuddelt und gefüttert wurden.

Beim anschließenden Trekking konnte jede Familie „ihr“ Lama oder Alpaka durch den angenehm schattigen Wald führen, vorbei an einem fröhlich gurgelnden Bachlauf und den Rentieren der „Kisselmühle“, die uns über den Zaun freundlich zuzwinkerten. Das war endlich einmal wieder ein ganz wunderbares und fast vergessenes  „sich-mit-allen-Sinnen-Spüren“ anstelle eines drögen „bucklig-allein-vor-dem-PC-Hockens“: einfach herrlich!

Bei der Rückkehr gab es für unser Geburtstagskind Brigitte ein lautes und inbrünstiges Ständchen von uns allen, Geschenke, ein Blumengesteck mit 11 verschiedenen Blumen als Symbol für unsere 11 so unterschiedlichen Kinder sowie ein liebevoll vorbereitetes Überraschungs-Kuchenbuffet.

Der Tag klang bei gemütlichem Beisammensein und guten Gesprächen aus, und am Abend traten alle Teilnehmer*innen zutiefst zufrieden und angenehm müde die Heimfahrt an. Unser Fazit: Persönliche Treffen sind doch durch nichts zu ersetzen!

Das nächste Familientreffen ist bereits geplant…

 

 

 

30.05.2021

Endlich wieder gemeinsam feiern!

...tut das gut :-)

Am 30.05.2021 lud das Projekt WIR der Lebenshilfe Frankfurt zum Hof-Konzert nach Gut Hausen ein (natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln und nach zuvor durchgeführten Schnelltests).

Diese wunderbare Gelegenheit, sich endlich einmal wieder persönlich zu sehen, ließen sich die Freunde für´s Leben natürlich nicht entgehen und erschienen in großer Zahl, um nach dem harten Corona-Winter zu feiern, zu tanzen, zu lachen und sich auszutauschen – lauter fast vergessene und verlernte Aktivitäten.

Und wie tat es gut, bei einem leckeren Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee der tollen Band „Kollektiv“ von Live Music Now zuzuhören und sich die Sonne auf den Pelz brennen zu lassen. Spätestens bei dem Lied „griechischer Wein“ hielt es niemanden mehr auf den Plätzen, und bei einem wilden Sirtaki wurde auch noch der letzte hartnäckige Corona-Speck abgetanzt.

Danke, liebes Projekt WIR-Team, dass Ihr uns immer wieder zu so tollen Anlässen zusammenholt! Eure Veranstaltungen sind Lebensfreude pur und geben uns Kraft und neuen Schwung für den Alltag.

 

 

 

 

 

27.04.2021

Projektplanungsförderung im Rahmen des Modellprogramms "Leben wie gewohnt"

Wir sind sehr stolz darauf, dass die Planung für unser inklusives, generationenübergreifendes Lebens- und Wohnprojekt MITTENDRIN im Rahmen des Modellprogramms „Leben wie gewohnt“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird (siehe vorhergehender Blogeintrag). 
 
Als Ziel des Programms wird benannt „anhand beispielgebender Praxisprojekte aufzuzeigen, wie ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben und der Verbleib in der Häuslichkeit bzw. im vertrauten Wohnumfeld im Alter und bei Beeinträchtigungen gelingen kann. Dabei geht es auch um den Einsatz technischer und digitaler Hilfen sowie um Wohnformen, die das gemeinschaftliche und inklusive Zusammenarbeiten fördern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung der Mobilität und sozialen Teilhabe insbesondere älterer und unterstützungsbedürftiger Menschen.“
 
Ein Förderziel, das in umfassender Art und Weise auf unser Sozialprojekt zutrifft, dessen Anliegen ja genau die lebenslange Förderung und möglichst selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit umfassender Behinderung ist, deren Einbindung in ihre Hausgemeinschaft und ihr Stadtviertel. Kurzum: die Schaffung eines funktionierenden inklusiven Sozialraums. 
 
Die Gewährung und Ausreichung der Fördermittel nimmt das FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vor. 
 
Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für diese großzügige Unterstützung!

28.04.2021

Bundesfamilienministerium unterstützt Freunde für´s Leben

Mit unserem Zukunftsbild von einem bunten Haus der Vielfalt konnten wir nicht nur 2019 die Jury im Konzeptverfahren Neubaugebiet Hilgenfeld für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte der Stadt Frankfurt überzeugen, sondern nun auch das Bundesfamilienministerium, das uns aktuell einen großzügigen Zuschuss zur Projektplanung gewährte.

Unsere Freude darüber ist groß, stellt die Unterstützung doch eine Anerkennung unserer in den letzten Jahren geleisteten Arbeit dar und gibt uns  einen immensen Motivationsschub in diesen gerade besonders herausfordernden Zeiten.

Den Zuschuss nutzen wir, um unseren Architekten mit der Vorplanung sowie einer Kostenschätzung zu beauftragen, um hier ganz aktuelle, belastbare Daten vorliegen zu haben.

19.03.2021

Treffen in Pandemie-Zeiten

Zwei Bankräuber auf der Flucht :-)

Ja, wie Bankräuber sehen sie tatsächlich aus in ihrem Corona-Schutz-Outfit, aber das macht gar nichts: Émile und Julian sind überglücklich, denn nach vielen Monaten der Trennung können sie sich endlich, endlich wiedersehen – und das auch noch in ihrem heiß geliebten und gerade erst wieder eröffneten Palmengarten!

Natürlich ist trotzdem nichts wie sonst: es herrscht strenge Maskenpflicht, es muss Abstand gehalten werden, Julian darf Émile nicht – wie er es sonst gerne tut, seit die beiden drei und vier Jahre alt sind und gemeinsam im Kindergarten waren – begeistert an den Haaren zupfen. Aber doch: das reine Wiedersehen, gemeinsam mit ihren Betreuern, hat die beiden Freunde den ganzen Tag lang strahlen lassen.

Die Pandemie ist für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen ungleich schwerer zu ertragen als für alle anderen Menschen, für die es ja auch schon schwierig genug ist. Teilhabe ist so gut wie nicht mehr möglich, viele Hilfen und Unterstützungsangebote fallen weg, Kontakte müssen stark reduziert werden. Telefonieren, Chatten oder Mailen ist für diese Menschen oft nicht möglich, viele verstehen überhaupt nicht, warum sich ihr Leben plötzlich von Grund auf verändert hat. Dies löst Ängste, Unsicherheits- und Ohnmachtsgefühle aus, die Angehörigen – selbst oft am Limit – sind sehr viel stärker gefordert, als dies normalerweise sowieso schon der Fall ist.

Zudem sind Jugendliche wie Julian und Émile einem höheren Ansteckungsrisiko ausgesetzt, da sie aufgrund ihrer schweren Beeinträchtigung viel mehr Menschen nahe kommen als Menschen ohne Behinderung: IntegrationshelferInnen, TherapeutInnen, BetreuerInnen… Die Angehörigen sind darauf angewiesen, dass diese Personen in ihrer Freizeit verantwortungsbewusst handeln und müssen ihnen einen großen Vertrauensvorschuss entgegen bringen.

…und es gibt leider wenig Hoffnung darauf, dass sich die Gesamtsituation in naher Zukunft deutlich bessern wird. Die Freunde für´s Leben gehen daher mit gemischten Gefühlen in die Osterferien. Zum einen freuen wir uns auf die freien Tage ohne Homeschooling und andere Verpflichtungen, zum anderen bleibt die Unsicherheit darüber, wie es in und vor allem nach den Ferien weitergehen wird. Daher ist es mit einem gewissen „Und-täglich-grüßt-das-Murmeltier“-Gefühl, wenn wir Ihnen allen von Herzen frohe, entspannte Ostertage, schöne Ferien und Zeit, um Kraft und Energie für die weiteren Herausforderungen zu sammeln wünschen, haben wir dies doch vor einem Jahr mit mehr oder weniger den gleichen Worten und in der gleichen Situation getan.

Lassen wir trotzdem den Kopf nicht hängen und begrüßen mit offenen Armen alles, was uns der Frühling bringen wird: müßig mit einem heißen Getränk in der Hand in der Sonne sitzen, morgens vom Vogelgezwitscher geweckt werden, die länger werdenden Tage genießen, in der aufblühenden Natur spazieren gehen und sich über die Spargelbuden freuen, die schon überall aufgebaut werden…

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

 

 

03.03.2021

Freunde für´s Leben international

Mit einer deutsch-französischen und einer deutsch-englischen Familie sind die Freunde für´s Leben recht international aufgestellt, und so finden wir, dass es höchste Zeit ist für einen Blogeintrag, den auch Leser und Leserinnen verstehen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Hierin schreibt Monica, die Mutter von „Freundin für´s Leben“ Rose, über:

The upside of a pandemic

After some days of the most amazing sunshine and warm temperatures, one cannot help but feel hopeful about brighter times ahead in the midst of this pandemic. I can only compare this feeling of hope in difficult times to experiences on our journey with Rose (13), times when – in spite of all the odds – we could still experience joy and optimism about the future.

The lockdowns were – and continue to be – exceedingly challenging, especially for those of us with severely disabled children. Moreover, the art of squaring the circle of caring for a child with complex needs and performing in a demanding professional career has been taken to a new level. On top of all this, last spring saw a bad flare up in Roses epilepsy which became very uncontrolled and acute. Some weeks we faced several nights with multiple seizures and sedatives seemingly having no effect whatsoever. We scrambled around to adjust medicines, consult new doctors and pray for a path out of those terrifying times. It goes without saying that the absolute worry, sleep-deprivation, plus needing to be there for Rose, stay calm for the rest of the family and continue with our jobs was simply exhausting and took its toll mentally. This difficult period continued over a few months.

But the pandemic has not been all bad for Rose. She has been fortunate to benefit from a one-to-one teaching method, purely designed to meet her individual needs. In addition, she has been much more active physically, with more time at home for walks, physio exercises and rides on the bike she got last summer. Excitingly for us, this otherwise challenging period has seen leaps and strides in her interactions with us and her ability to express herself more and more. One especially heart-warming example of Rose´s progress in this time is how she has learned to smile when we take photos of her. Something so easy for the rest of the world, is a gigantic step for our child. But just like the tiny snowdrops I now see in my garden, appearing after the bleakest of winters, these little smiles in the photos we’ve been taking of Rose offer deep comfort and are, for me, a real reason to feel positive about the times ahead.

17.02.2021

Gezähmte Rinder

Unterwegs rund um Frankfurt

Jana hat auf einem ihrer Ausflüge dieses tolle Rinderkarussell entdeckt und damit bewiesen, dass man auch rund um die eigene Stadt immer wieder auf Neuland stoßen kann. Eine Erkenntnis, die in Zeiten von Corona ganz besonders wichtig ist, scheint doch die Aussicht auf das Reisen in andere Städte oder gar ins Ausland immer noch in weiter Ferne zu sein…

Und so versuchen wir unter dieser Prämisse jedes Wochenende aufs Neue, uns etwas Originelles  für unsere Kinder und Jugendlichen mit Behinderung auszudenken und ihnen schöne gemeinsame Aktivitäten und Abwechslung anzubieten. Wie wir an Janas Strahlen sehen können, ist dies dieses Mal voll und ganz gelungen!

Im Moment zwar manchmal eine harte Schule für uns vom Homeschooling und Home Office erschöpften Eltern, wird uns genau dies aber in der Zukunft, wenn unser inklusives Mehrgenerationenhaus einmal fertig sein wird, zu den unbestrittenen Freizeitaktivitäten-Königinnen und -Königen werden lassen 🙂 Denn dann wird es keine Attraktion in Frankfurt und Umgebung geben, die wir nicht kennen!

Und so sehen wir die momentane Situation nicht als Problem, sondern als Herausforderung an (eine Kernkompetenz der Freunde für´s Leben!) und sind gerade dabei, eine Liste von inklusiven, möglichst barrierefreien Ausflugszielen zu erarbeiten. In der Hoffnung, dass wir diese dann bald wieder gemeinsam mit unseren Freunden „abarbeiten“ können – und noch etwas später mit all unseren MitbewohnerInnen unserer bunten Hausgemeinschaft!

 

16.02.2021

Winterliches Vergnügen

Lorenz vergnügt sich in der weißen Pracht und zeigt, dass man auch ohne Karneval im Winter jede Menge Spaß haben kann – vorausgesetzt, es gibt ausreichend Schnee!

16.02.2021

Früher war mehr Konfetti...

Julian ist äußerst unzufrieden mit dem diesjährigen Karneval

Als halber Rheinländer ist „Freund für´s Leben“ Julian beim Karneval „mittendrin“ gewesen, seit er ein Baby ist. Feiern mit Freunden, Umzüge, Kostümierungen und das Karnevals-Spiel der Telekom Baskets sind das Minimum, was erwartet wird. Dieses Jahr dagegen: nichts.

Das muss nächstes Jahr eindeutig wieder anders werden, findet Julian, und hofft, dass jetzt nicht auch noch Ostern mit der Familie ins Wasser fällt…